STARKENBURGGASSE

NEUBAU




Projektdaten :
Planungsbeginn : Dezember 00
Fertigstellung : geplant 03/04
Auftraggeberin: Familienhilfe
Planung : BÜRO RATAPLAN
ÖBA : Familienhilfe
Statik : Büro Reinhard Schneider
Nettonutzfläche : ca. 1200 m2
Wohnungsanzahl : 14
Stellplätze: 16

Materialien :
Putz, Aluminium, Glas, Lochblech

Download Projektblatt 1 und 2 als pdf-Datei.
Projektbeschreibung :
Am Fuße des Wilhelminenberges in sanfter Hanglage, stadtnah und doch im Grünen, entstehen 14 Wohnungen in zwei sich gegenüberliegenden Wohnhäusern in der Starkenburggasse.
Die beiden Gebäude werden von der Nachbar-Grundgrenze weggedreht um in dieser gemischten Struktur von Wohnbauten und Einfamilienhäusern mehr Distanz und Durchblicke entstehen zu lassen. Die Drehung bietet auch gerade den oberen Wohnungen einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt.
Das Haus Nummer 3 kuppelt an den Nachbarn mit einem Stiegengelenk an, reduziert somit die großflächige Feuermauer, während der Baukörper selbst wie in einer offenen Bauweise freigespielt wird. Das so zwischen die Nachbargebäude gesetzte Stiegenhaus stellt auch einen Abstand zwischen den gartenseitigen Terrassen her.
Das Stiegenhaus von Haus Nummer 6 wird statt in der Abstandsfläche an den hinteren Flügel angedockt. Beide Stiegenhäuser bleiben offene Gebäudeteile.
Die Süd- und Ostseiten werden durch die vor die Fassaden gesetzten "Brillen" gegliedert. Sie sind wieder zur Grundgrenze zurückgedreht, und fungieren geschoßweise abwechselnd als Loggia oder Balkon. Mit Aluminiumtafeln verkleidet stehen sie im Kontrast zur farbigen Putzfassade. Die großzügigen Verglasungen der zwei- bis dreiseitig orientierten Wohnungen holen die grüne Umgebung in die Wohnräume und erweitern diese.
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